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Unser
Urlaubstipp:
Korfu
Hier noch einige Hinweise zu uns und zur Haltung, Aufzucht und
Ernährung unserer
Norweger
wie auch die Geschichte der
Norwegischen Waldkatze.
Wir sind eine kleine Liebhaberzucht von
Norwegischen Waldkatzen
in Hof/Saale in Franken (direkt an der A9 bzw. A93).
Ich hatte schon immer eine Leidenschaft für Tiere jeder Art.
Mein Interesse an der
Norwegischen Waldkatze wurde beim Besuch einer Katzenausstellung geweckt. Der Look der
Norweger
hat mich damals wie heute fasziniert.
Im Jahr 2000 begann die meine Hobbyzucht
Norwegischer Waldkatzen,
damals noch in meiner großen und geräumigen Wohnung mit
Balkon, welchen meine
Norweger
gerne in Anspruch genommen haben.
Zwischenzeitlich sind wir in unser eigenes Haus umgezogen und
meine
Katzen
genießen das zwischenzeitlich immer wieder erweiterte
Freigehege.
All unsere
Norwegischen
Waldkatzen leben mit uns zusammen, unsere
Waldkatzenbabies
wachsen mit und bei uns im Wohnzimmer auf. Wir
verzichten bewusst auf ein „Katzenzimmer“, da uns die
Nähe zu unseren
Kitten
sehr wichtig ist. Außerdem lernen sie von Anfang alles
kennen, so dass unser Waldkatzennachwuchs
bsp. einem Staubsauger und anderen „Lärmquellen“
gegenüber ohne Scheu reagieren.
Komplettiert wird
unser Team noch durch einen Mittelschnauzer und einen
Kerry Blue Terrier. Unsere
Norwegischen Waldkatzen
sind an Hunde gewöhnt
und teilen sich ab
und an den Schlafplatz miteinander.
Für die Aufzucht unserer
Waldkatzenbabies
investieren wir gerne viel Liebe und Zeit, denn unser
Ziel ist es, liebevolle, verschmuste und wesensfeste
Norweger
zu züchten.
Unsere
Kitten
sind bei Abgabe mehrfach entwurmt, sie sind vollständig
gegen Katzenseuche- und –schnupfen geimpft und mit einem
Chip versehen. Sie erhalten einen EU-Heimtierausweis.Ihr
Gesundheitszustand wird u.a. durch ein tierärztliches
Gesundheitszeugnis bestätigt.
Selbstverständlich haben unserer
Waldkatzenbabies
einen Stammbaum.
Bezeichnend für die
Norwegische Waldkatze
ist ihr Wildkatzenlook. Sie sollte lebhaft,
unerschrocken, aber auch sanftmütig und verschmust sein.
Sie ist überaus neugierig und es sollten ausreichend
Bewegungs- bzw. Klettermöglichkeiten vorhanden sein.
Ihre wahre Pracht zeigt die
Norwegische Waldkatze
im Winterfell. Deren Pflege ist allerdings nicht sehr
aufwändig. Sie sollte einige Male in der Woche
durchgekämmt werden. Bezüglich der geeigneten
Pflegeutensilien berate ich sie gerne.
Unsere
Norweger
erhalten ausschließlich qualitativ gutes und
hochwertiges Futter. Jeder hat seine Vorlieben, wir
schwören auf Royal Canin und ein hochwertiges
Fachhandelsfutter wie Almo Nature, Terra Felis, aber
auch das Fleisch von Boos und Tackenberg wird gerne
angenommen.
Nachdem unsere Hunde ausschließlich gebarft (d.h.
rohernährt werden) werden, werden auch unsere
Norwegischen Waldkatzen
teilweise gebarft, sofern sie das mögen.
Da die
Norwegische Waldkatze
ein temperamentvolles Tier ist, sollte man ihr genügend
Klettermöglichkeiten u.a. in Form von Kratzbäumen
bieten. Qualtitativ hochwertige Kratzbäume stehen
genügen zur Auswahl. Oft findet man auf
Katzenausstellungen das ein oder andere nette Angebot.
Allerdings rate ich jedem Halter einer
Norwegischen Waldkatze
von billigen Angeboten ab, da diese
aufgrund der Sprunggewalt und des Gewichtes eines
Norwegers
manchmal relativ schnell ihre Stabilität verlieren.
Freunde der
Norwegische Waldkatze
sind bei uns gerne willkommen. Ich finde es sehr
wichtig, dass man sich vor der Entscheidung über die
Anschaffung einer
Norwegischen Waldkatze
ausgiebig über diese Rasse informiert; und wo gelingt
dies besser als bei einem
Norwegerzüchter.
Zur Geschichte der
Norwegischen Waldkatze:
Verschiedene Abbildungen
der Norsk Skogkatt
findet man bereits auf alten Wikinger-Münzen: In der
altnordischen Mythologie zogen zwei
Waldkatzen
nach dem Glauben der Wikinger den Wagen der
Fruchtbarkeitsgöttin Freya, die die Gattin Óðrs ist.
In norwegischen Märchen
findet man oft den Hinweis auf koboldhaft wirkende
Zauber- oder
Trollkatzen (norwegisch: Trolldom = Zauber) mit
langen buschigen Schwänzen. Man kann annehmen, dass aus
Mitteleuropa eingewanderte Kurzhaarkatzen sich im Laufe
der Jahre dem rauen Klima Skandinaviens anpassten und
dieser Evolutionsprozess durch die isolierte Lage der
norwegischen Wald- und Fjordbauernhöfe noch gefördert
wurde. Aufgrund des Klimas in Norwegen war diese
Anpassung an schroffe Gebirge, tiefe Wälder, unzählige
Fjorde und ein Land mit riesigen Eisfeldern nördlich des
Polarkreises auch dringend erforderlich.
Daher entwickelte diese „Trollkatze“
eine dichte Unterwolle zum Schutz gegen eisige Kälte und
ein glattes, leicht fettiges und dadurch
wasserabstoßendes Deckhaar, um Regen und Schnee
abzuhalten. Relativ große Tatzen mit Haarbüscheln
zwischen den Ballen ermöglichen dieser Katze das Laufen
über Schneedecken.
Erstmals wurden 1930
Zuchtprogramme aufgestellt, 1938 war dann die
Norwegische Waldkatze
erstmals auf einer Osloer Ausstellung zu sehen. Anfang
der 70er Jahre erfolgte ein zweiter Anlauf für die
Züchtung der
Norwegischen Waldkatze.
Im September 1972 erhielt die
Norwegischen Waldkatze
schließlich einen vorläufigen Standard, sie wurde von
den norwegischen Vereinen zum ersten Mal als
eigenständige Rasse akzeptiert und sie wurde 1972 sogar
als Norwegische
Nationalkatze anerkannt. Die Bezeichnung "Norsk
Skogkatt" wurde damit offiziell. Die ersten
Zuchtkatzen wurden 1975 bei der FIFe registriert, erst
1977 erhielt die erste
Norwegische Waldkatze,
Pans Truls, ein Kater im Alter von 3 Jahren, vollen
Zertifikatsstatus bei der FIFe. Auch in anderen Ländern
Europas erregte "die Katze, die aus den Wäldern kam"
Interesse. Nach Anerkennung durch die FIFe waren aber
vorerst nur Katzen ab der vierten Generation für den
Export zugelassen. Seit den 80er Jahren erfreut sich die
Norwegische Waldkatze
in ganz Europa und auch in Deutschland zunehmender
Beliebtheit
(Quelle:
www.wikipedia.de)
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